Hast du auch Tomaten im Überfluss?


Reiche Tomatenernte

Warum nicht die Sonne für den Winter einfangen und einen Sugo-Vorrat einkochen? So kannst du auch bei bitterer Kälte noch den Geschmack des Sommers geniessen.


Mein Ziel ist eine Sugo-Basis, mit der ich die unterschiedlichsten Gerichte kochen kann. Das heisst, ich halte mich mit dem Würzen zurück, damit ich später je nach Rezept abschmecken kann. Das kann man natürlich auch anders halten und schon von Anfang an mehr Pepp reinbringen.


Zuerst wasche ich die Tomaten, schneide die unbrauchbaren Stellen weg und zerschneide sie in grosse Stücke. Ich verwende einen grossen Topf und schalte auf Höchsttemperatur.


Die kleinen Wildtomaten kommen ganz rein

Sobald alle Tomaten am Kochen sind, gebe ich Knoblauch, ein wenig Salz und Oregano dazu.


Das ganze lasse ich ca. eine halbe Stunde kochen und streiche dann den Sugo durch ein Passe-Vite, um die Tomatenhäute herauszukriegen.


Durch das Passe-Vite zurück in den grossen Topf

Danach lasse ich den Sugo noch recht lange einkochen (die Zeit hängt stark von der Menge und der eigenen Vorliebe ab). Man kann natürlich den Sugo auch in flüssigerem Zustand abfüllen, dann braucht es allerdings mehr Gläser oder Flaschen.


Wie das duftet!

Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, wasche ich die Einmachgläser mit kochendem Wasser aus, fülle den kochend heissen Sugo mit einer Suppenkelle in ein Litermass und damit in die noch heissen Gläser. Diese verschliesse ich sofort mit den (auch mit kochendem Wasser ausgespülten) Deckeln.


Dann stelle ich die Gläser für kurze Zeit auf den Kopf, um sicherzustellen, dass sie fest verschlossen sind.


Seid ihr alle dicht?

Jetzt drehe ich die Gläser wieder um und fertig ist der Sugo. Die Gläser haben ein Vakuum gezogen, wenn sich die Deckel leicht nach unten wölben. So ist man sicher, dass keine unerwünschten Bakterien oder Schimmelpilze in das Glas gelangen können. Auch das "Plopp"-Geräusch beim Öffnen ist ein Indikator für das intakte Vakuum.


Die "rote Sonne" in Gläsern eingefangen!

En Guete!

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© 2020 by Gabriella Speich